Zum Inhalt springen
digoCockpit.

Welle 2 · Geldfluss

Wirtschaftsplan

Legt das monatliche Hausgeld je Einheit fest und stellt daraus Monat für Monat die Forderungen.

gebautGeldflussschreibt ins Hauptbuch

Was es tut

Der Wirtschaftsplan nimmt zwei Monatsbeträge für das ganze Objekt entgegen, die Bewirtschaftung und die Zuführung zur Erhaltungsrücklage, und verteilt sie cent-genau auf die Einheiten. Verteilt wird nach dem Schlüssel, der am Tag des Wirksamwerdens für das jeweilige Konto gilt; beide Konten dürfen verschiedene Schlüssel tragen, etwa die Bewirtschaftung nach Fläche und die Rücklage nach Miteigentumsanteilen.

Solange der Plan im Entwurf ist, sind die Positionen vorläufig. Mit dem Beschluss werden sie festgeschrieben, und ein noch fortgeltender Vorgänger endet automatisch am Vortag.

Der Plan hat bewusst kein Pflicht-Enddatum. Das Gesetz lässt ihn fortgelten, bis ein neuer beschlossen ist, und eine feste Jahresscheibe würde jedes Mal eine Lücke erzeugen, wenn sich der Beschluss über den Folgeplan verzögert. Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Die monatliche Sollstellung erzeugt je Einheit zwei Forderungen und eine Bewegung auf die Rücklage. Sie ist gegen Doppelausführung gesichert: Ein zweiter Lauf für denselben Monat erzeugt nichts.

Wie es zusammenhängt

Der Wirtschaftsplan ist der Anfang des Geldkreislaufs. Die Lastschrift zieht ein, was er vorschreibt, der Bankabgleich verbucht den Eingang, das Mahnwesen holt nach, was ausbleibt, und die Hausgeldabrechnung rechnet am Jahresende gegen genau dieses Soll.

Grenzen

Die Anpassung der Vorschüsse als zweite Variante des Beschlusses über die Jahresabrechnung fehlt noch. Ein Plan kennt keine Staffelung nach Monaten und keinen unterjährigen Sonderumlagen-Automatismus; eine Sonderumlage wird als eigene Buchung erfasst.