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Welle 2 · Geldfluss

Bankabgleich

Liest Kontoauszüge ein, schlägt Zuordnungen zu offenen Posten vor und bucht Teilzahlungen sauber ab.

gebautGeldflussschreibt ins Hauptbuch

Was es tut

Der Bankabgleich nimmt Kontoauszüge in zwei Formaten entgegen, dem klassischen MT940 und dem neueren CAMT, und erkennt am Inhalt der Datei selbst, welches von beiden es ist. Aus dem Verwendungszweck gewinnt er die Referenzen, die die Bank dort als Fließtext ablegt statt in einem eigenen Feld. Eine bereits eingelesene Buchung erkennt er wieder und legt sie nicht ein zweites Mal an.

Danach bewertet er jede Buchung gegen die offenen Posten desselben Objekts: Referenz im Verwendungszweck, Betrag, bekannte Gegenkontonummer, Namensähnlichkeit. Ein hoher Wert wird gebucht, ein mittlerer vorgeschlagen, ein niedriger bleibt Klärfall. Nichts wird erzwungen zugeordnet.

Teilzahlungen sind der Normalfall und kein Sonderweg: Wer 595 von 1190 Euro zahlt, lässt den Posten mit Restbetrag offen. Eine Sammelbuchung, hinter der ein ganzer Zahlungs- oder Einzugslauf steckt, lässt sich in einem Zug auf alle Posten des Bündels verteilen.

Wie es zusammenhängt

Der Bankabgleich ist die einzige Stelle, an der Geld tatsächlich als geflossen gilt. Lastschrift und Zahlungsverkehr erteilen nur Anweisungen; ob die Bank sie ausgeführt hat, sagt allein der Auszug. Die Zuordnung senkt den offenen Betrag im Hauptbuch, was das Mahnwesen sofort sieht.

Grenzen

Ein Konto sollte bei einem Format bleiben. Wer denselben Zeitraum einmal als MT940 und einmal als CAMT einliest, bekommt jede Buchung ein zweites Mal, weil beide Formate dieselbe Buchung unterschiedlich ausführlich beschreiben. Eine eingelesene Buchung lässt sich nicht löschen. Der Abruf über die Bankschnittstelle steht bereit, ein unbeaufsichtigter Dauerbetrieb ist wegen der gesetzlich verlangten Freigabe aber nicht vorgesehen.